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Aktuelle Informationen aus dem Kirchenkreis Lüchow-Dannenberg

Newsletter 08/2026

Bild: Peter Wiepcke

Inhalt

  1. Das Ende des Kirchenasyls?
  2. Anna Kempe: Neun Fragen - neun Antworten
  3. Glaubenskurs „Stufen des Lebens“
  4. Salon Wendland: Von der Ohnmacht ins eigene Tun
  5. Gemeindefest in Bergen: Hauptsache gesund?!
  6. Männerabend: Sicherheitsaspekte im Alltag
  7. Blaue Stunde in Vietze: „Plattdütsch in de Kark“
  8. Konzerte und musikalische Veranstaltungen
  9. Besondere Gottesdienste

1. Das Ende des Kirchenasyls?

Liebe Leserinnen und Leser,

vor ein paar Tagen gab es Post vom Landeskirchenamt: Eine Mitteilung zum Kirchenasyl, in der auf die Auswirkungen des neuen Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) hingewiesen wird. Ich wollte mir zuerst gar nicht die Mühe machen, mich durch die Erläuterungen der Paragrafen zu kämpfen, aber da so stark betont wurde, wie wichtig diese Änderungen seien, habe ich es dann doch versucht.

Und was ich darin gelesen (bzw. meine, verstanden zu haben), sieht für mich nicht anders aus, als ein faktisches Ende des Kirchenasyls. Einem Recht, was kein Recht im eigentlichen Sinne ist, aber einem auf jahrhundertealter Tradition aufgebauten Einvernehmen zwischen Staat und Kirche, dass die Kirche ein Schutzraum ist, der im Einzelfall dazu führen kann, sich einen Härtefall noch einmal genauer anzusehen.

Dieses Kirchenasyl ist manchen ein Dorn im Auge - und das, obwohl die Zahlen der Menschen, die sich in einem Kirchenasyl befinden, im Vergleich zur Gesamtzahl der Geflüchteten zu vernachlässigen ist: Sie schwanken so zwischen 2.000 und 3.000 Menschen bundesweit und sind derzeit auch rückläufig. Und trotzdem wird das Engagement christlicher Gemeinden immer wieder erschwert, bis hin zu Anklagen wegen angeblicher Beihilfe zum illegalen Aufenthalt, die zum Glück meistens ins Leere laufen.

Aber das, was sich jetzt geändert hat, ist viel subtiler: Keine großen Strafandrohungen, und auch keine Razzien mit großem Polizeiaufgebot. Nein, die Änderung, die die größten Auswirkungen haben wird, ist eine Zahl: Nämlich die Verlängerung der Überstellungsfrist von sechs Monaten auf drei Jahre. Dies ist die Zeit, die die Gemeinden, die ein Kirchenasyl bereit stellen, bisher überbrücken mussten, damit sich die deutschen Behörden einem Fall annahmen. Schon sechs Monate sind für eine Kirchengemeinde und die Haupt- und Ehrenamtlichen, die sich so einem Fall annehmen, kein Pappenstiel. Ich weiß, dass der Entscheidung zur Unterstützung eines Kirchenasyls ein intensiver Abwägungsprozess vorausgeht. Niemand macht so etwas leichtfertig.

Wenn nun die Überstellungsfrist auf drei Jahre angehoben wird, und die Behörden dies so durchsetzen, wird es um ein Vielfaches schwerer, so ein Kirchenasyl über eine so lange Zeit zu organisieren - ganz davon abgesehen, was es mit den betroffenen Personen macht, die dann nicht nur mehrere Monate, sondern Jahre das Kirchenasyl nicht einfach verlassen können.

"It's the little things that kill" - es sind die kleinen Dinge, die einen umbringen, und so scheint es auch hier zu sein: Eine Zahl, die untergeht im Paragrafendschungel, die erst einmal vielleicht gar nicht auffällt, bis dann die ersten davon überrascht werden, wenn sie zum Verhängnis wird. Ein knallhartes Abschaffen des Kirchenasyls hätte vermutlich viele Menschen zum Protest bewegt, aber eine Zahl?

Es ging beim Kirchenasyl nie darum, das große Ganze in Frage zu stellen, sondern den Blick auf die Einzelnen zu richten. Menschen, denen andere Menschen helfen wollten, und die sie sich unter großem Einsatz an ihre Seite gestellt haben. Die Jesu Wort "Ich bin ein Fremder gewesen, und Ihr habt mich aufgenommen" (Mt 25, 35) auf ganz persönlicher Ebene Ernst genommen haben. Und eben weil das Kirchenasyl nie eine Massenaufnahme, sondern immer nur aus Einzelfällen bestand, hat es auch zwischen den großen Volksparteien immer einen Konsens gegeben, dass man das Kirchenasyl nicht anfasst.

Die Zeiten scheinen sich auch hier zu ändern. Die Zahl derer, die es betreffen wird, sind noch klein. Aber ich glaube, auch mit uns wird sich dadurch etwas verändern. Wenn wir das Leid anderer Menschen noch nicht einmal mehr in Einzelfällen an uns heran lassen (können), werden auch wir uns weniger in diese Schicksale einfühlen können. Kirchenasyl lebt davon, dass Menschen sagen: Dieser eine Mensch ist uns nicht egal. Wir schauen hin. Wir hören zu. Und wir halten es aus, dass ein einzelnes Schicksal manchmal die einfachen Antworten durcheinanderbringt.

Ich hoffe, dass wir uns genau das bewahren. Denn vielleicht sind es am Ende tatsächlich die kleinen Dinge, auf die es ankommt.

Herzliche Grüße

 

Ihr Frederik Holst

P.S.: Weiterhin gilt natürlich: Wenn Sie selber Informationen oder Termine haben, die kirchenkreisweit relevant sind und die im Newsletter erscheinen sollen, schicken Sie mir diese gerne gerne per E-Mail an die Absenderadresse dieses Newsletters. Die Länge sollte dabei auf 100 Worte beschränkt sein, kann aber gerne einen Link auf eine Seite mit weiterführenden Informationen enthalten. Einsendeschluss ist jeweils der 15. eines Monats. Wenn Sie andere Menschen kennen, die auch gerne diese Informationen bekommen möchten, dann schicken Sie ihnen gerne diesen Link, um sich einzutragen.

2. Anna Kempe: Neun Fragen, neun Antworten

Ab Oktober übernimmt Pastorin Anna Kempe das Amt der Pröpstin im Kirchenkreis Lüchow-Dannenberg. Wer ist die künftige Pröpstin, was bringt sie mit und mit welchem Blick geht sie an ihre neue Aufgabe? Für eine Vorstellung im Gemeindebrief hat Klaus-Markkus Kühnel sie gebeten, einige Satzanfänge zu vollenden. Wir bedanken uns dafür, dass wir dieses "Gespräch" hier noch einmal veröffentlichen dürfen!

Ich bin aufgewachsen in… gar nicht so weit entfernt von hier, in Bienenbüttel.

Mein Leben hat geprägt… dass ich in Norwegen Theologie studiert und als Pastorin gearbeitet habe.

Am liebsten… fahre ich mit dem Fahrrad von A nach B. Frische Luft und Bewegung machen mir den Kopf frei. Und ich bin gern im Garten, das erdet mich (im wahrsten Sinne des Wortes).

Zu meiner Familie gehören… mein Mann Peter, unsere Söhne Mads und Erik, ein Kater, Hühner und Schafe.

Ich habe mich entschieden, als Pröpstin Verantwortung für den Kirchenkreis Lüchow-Dannenberg zu übernehmen, weil… mir die Zukunft des Kirchenkreises am Herzen liegt und ich diese aktiv mitgestalten möchte.

Meine liebste Geschichte der Bibel erzählt von… das ist eine schwierige Entscheidung, es gibt viele tolle Geschichten. Ich glaube, zurzeit ist es die Geschichte, in der Jesus die Kinder segnet. Weil Jesus die Kinder ernst nimmt und weil es so wunderbar ist, Menschen segnen zu dürfen.

In meinem neuen Amt freue ich mich auf… viele neue Aufgaben, die Zusammenarbeit mit dem Kirchenkreisvorstand und die Zusammenarbeit mit der Pröpstin in Uelzen und den Superintendenten in Lüneburg.

Damit meine Arbeit für den Kirchenkreis gut wird, brauche ich… eine gute Zusammenarbeit mit dem Kirchenkreisvorstand, den Kolleg:innen, dem Amt und Kontakt zu den Menschen vor Ort. Gut heißt nicht, dass wir uns immer einig sind, es wird bestimmt einige lebhafte Diskussionen geben. Gute Zusammenarbeit heißt, dass wir miteinander reden und respektvoll miteinander umgehen. Und dann brauche ich auch immer mal wieder eine Pause von der Arbeit, für einen Spaziergang, ein gutes Buch, Zeit für Freunde und Familie. Aber hier und da mal eine Pause brauchen wir ja alle.

Als größte Herausforderung sehe ich… die finanzielle Situation des Kirchenkreises. Wir haben bereits angefangen, Dinge zu verändern. Es wird noch mehr Veränderungen geben. Wir werden uns von Gebäuden trennen, wir werden Aufgaben nicht mehr so wie bisher wahrnehmen können. Außerdem sind wir mit den Kirchenkreisen Uelzen und Lüneburg in Fusionsgesprächen und auf dem Weg zu einem gemeinsamen Amt und einem gemeinsamen Kirchenkreis. Veränderungen kosten Kraft, Abschiede sind auch traurig. Gleichzeitig liegt darin die Chance, Kräfte zu bündeln und zukunftsfähige Strukturen zu schaffen. Und ich möchte nicht die ganze Zeit mit sorgenvoller Miene durch die Gegend laufen. Ich möchte fröhlich, hoffnungsvoll und mit Gottvertrauen in die Zukunft blicken und in dieses Amt gehen.

3. Glaubenskurs „Stufen des Lebens“ in Küsten: Dem Leben auf der Spur

Welchen Spuren will ich folgen? Wo bin ich auf dem Holzweg und wo komme ich meinem Ziel näher? Was früher beim Spielen ganz selbstverständlich war, kann im eigenen Leben zu einer wichtigen Frage werden, besonders dann, wenn Neuorientierung gefragt ist.

Der Glaubenskurs „Stufen des Lebens“ lädt dazu ein, sich gemeinsam auf Spurensuche zu begeben. Vorwissen braucht es nicht, nur die Bereitschaft, an vier Treffen teilzunehmen.

Der Kurs beginnt in der Woche vom 12. Oktober und findet im Gemeindehaus Küsten statt. Noch freie Plätze gibt es zu folgenden Zeiten:

Montagabend, 19.30 bis 21.30 Uhr
Mittwochvormittag, 9.30 bis 11.30 Uhr
Mittwochnachmittag, 15 bis 17 Uhr
Donnerstagabend, 19.30 bis 21.30 Uhr

Informationen bei Maike Paul, Telefon 05841 3260, E-Mail: Maike.Paul@evlka.de

4. Salon Wendland: Von der Ohnmacht ins eigene Tun

Viele kennen das Gefühl, angesichts globaler und regionaler Krisen überfordert oder ohnmächtig zu sein. Doch wie kann aus dem Wunsch nach Veränderung konkretes Handeln werden? Und welche Rolle spielen Gemeinschaft, Mut und das Ausprobieren neuer Ideen?

Beim ersten offenen „Salon Wendland – Diskurs Genussvoll“ ist der Aktivist, Autor und freischaffende Künstler Tobi Rosswog zu Gast. Unter dem Titel „Kreative Interventionen – Wirksamkeit gegen politische Ohnmacht“ gibt er einen Impuls zu gesellschaftlicher Transformation, Selbstwirksamkeit und neuen Wegen des Zusammenlebens. Anschließend ist Raum für philosophischen Diskurs, Austausch und gemeinsames Essen, auch mit veganer Option.

Wann? Freitag, 18. September, 18.30 Uhr
Wo? South Central, Gledeberg 1

Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Für das Essen ist eine Spende in die Hutkasse erwünscht.

Anmeldung bis 10. September: wendland-salon@posteo.de oder über Instagram: @salonwendland

Die Veranstaltung wird durch die Förderung „Begegnung. Miteinander. Gestalten.“ des Kirchenkreises Lüchow-Dannenberg unterstützt.

5. Gemeindefest in Bergen: Hauptsache gesund?!

Gesundheit ist uns wichtig. Aber was bedeutet es eigentlich, gesund zu sein? Ist Gesundheit einfach die Abwesenheit von Krankheit? Und was können wir selbst dazu beitragen, uns körperlich und seelisch wohlzufühlen?

Diesen und anderen Fragen widmet sich das Gemeindefest in Bergen. Mit unterschiedlichen Perspektiven, Gesprächen und praktischen Übungen geht es um das Thema „Hauptsache gesund?!“. Mit dabei sind die Chöre, Gesundheitsexpertinnen und -experten, Schwestern aus dem Kloster Bausen sowie Menschen aus verschiedenen Generationen.

Los geht es am Sonntag, 6. September, um 14 Uhr in der renovierten Paulus-Kirche in Bergen. Anschließend ist in und um die Kirche für das leibliche Wohl und ein abwechslungsreiches Programm gesorgt.

Herzliche Einladung an Jung und Alt!

6. Männerabend: Sicherheitsaspekte im Alltag

Betrugsversuche und dubiose Haustürgeschäfte können jede und jeden treffen. Umso hilfreicher ist es, typische Vorgehensweisen zu kennen und zu wissen, worauf man im Alltag achten kann.

Beim Männerabend der Gesamtkirchengemeinde West spricht Polizeihauptkommissar Kay Eggert über „Sicherheitsaspekte im Alltag“. Anhand aktueller Beispiele geht es insbesondere um Betrugs- und Haustürgeschäfte.

Wann? Freitag, 25. September, 19 Uhr
Wo? Hotel Nigel in Bergen

Das Essen kostet 18 Euro und umfasst Currywurst und Pommes sowie zwei Getränke.

Anmeldung bis 22. September: 05842 353 oder Andreas.Wehen@evlka.de

7. Blaue Stunde in Vietze: „Plattdütsch in de Kark“

Plattdeutsch gehört zum Wendland und natürlich findet es auch in der Kirche seinen Platz. Bei der nächsten „Blauen Stunde“ in Vietze ist Jutta Zacke zu Gast. Sie snackt Platt und liest Geschichten aus der Region.

Wann? Dienstag, 22. September, 18 Uhr
Wo? Alte Kapelle in Vietze

Herzliche Einladung zu einem Abend mit plattdeutscher Sprache und Geschichten aus unserer Region.

8. Konzerte und musikalische Veranstaltungen

Im September gibt es an verschiedenen Orten im Kirchenkreis und in der näheren Umgebung viel zu hören: Kammermusik, Chorgesang, Blechbläsermusik und Gospel.

34. Schubertiaden Schnackenburg

Vom 3. bis 6. September 2026 treffen sich internationale Musikerinnen und Musiker sowie vielversprechende Nachwuchstalente in Schnackenburg. Unter der künstlerischen Leitung von Prof. Arkadi Zenzipér wird die St. Nicolai-Kirche wieder zum Ort besonderer Kammermusikerlebnisse.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Spenden helfen dabei, die Schubertiaden auch künftig zu ermöglichen. Platzkarten für die Konzerte in der St. Nicolai-Kirche werden jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn ausgegeben. Eine Reservierung im Voraus ist nicht möglich.

Programm: https://www.schubertiaden-schnackenburg.de/programm/

Wendish Gospel Joy in Dannenberg und Breselenz

Wendish Gospel Joy lädt zu zwei Konzerten ein:

Samstag, 12. September, 19 Uhr
St.-Johannis-Kirche Dannenberg, im Rahmen der Langen Nacht der schönen Künste

Wann? Samstag, 10. Oktober, 19 Uhr
Wo? St.-Martin-Kirche Breselenz

Die „Zaunkönige“ in der Hohen Kirche

Von Renaissance und geistlicher Vokalmusik über Romantik und traditionelle Volkslieder bis zu modernen Pop-Kompositionen reicht das Repertoire der „Zaunkönige“ aus Salzwedel. Der gemischte Chor mit 53 Sängerinnen und Sängern kommt für ein Sommerkonzert in die Hohe Kirche im Lemgow.

Wann? Sonntag, 13. September, 16 Uhr
Wo? Hohe Kirche im Lemgow

Einlass ab 15 Uhr

Der Eintritt kostet 15 Euro. Karten gibt es an der Abendkasse oder im Vorverkauf bei Uhren-Köhler in der Altperverstraße in Salzwedel.

Blechbläserserenade mit „Wendland Brass“

Mit festlicher und klangvoller Musik aus verschiedenen Epochen beendet das neu gegründete Ensemble „Wendland Brass“ sein erstes gemeinsames Probenwochenende. Die Bläserinnen und Bläser laden dazu zu einer Serenade in Gartow ein.

Wann? Sonntag, 13. September, 17 Uhr
Wo? St.-Georg-Kirche Gartow

Kammerchor Wendland: „The Sacred Veil“

Wie lässt sich musikalisch ausdrücken, was geschieht, wenn Leben und Tod ganz nah beieinanderliegen? Mit Eric Whitacres „The Sacred Veil“ widmet sich der Kammerchor Wendland einem sensiblen Thema und schafft Raum für Trauer, Erinnerung und die Fragen nach Leben, Sterben und Tod.

Dem Werk liegen Texte von Charles Anthony Silvestri zugrunde. Darin verarbeitet er den Verlust seiner Frau, die an Krebs erkrankte und starb. In den Texten kommen auch seine Frau und der Komponist Eric Whitacre selbst zu Wort. Whitacre hat daraus ein vielschichtiges Werk für Chor, Klavier und Cello geschaffen.

Der Kammerchor Wendland verbindet die Musik bei seinen Aufführungen mit Lichtinstallationen des Künstlers Harm Bremer. So entstehen Klang- und Lichträume, die Zeit zum Hören und inneren Nachspüren geben.

Termine:
Samstag, 19. September, 19 Uhr
Inselfabrik Eldenland, Neu Kaliß

Sonntag, 20. September, 19 Uhr
St.-Johannis-Kirche Lüchow

Samstag, 7. November, 17 Uhr
VERDO, Hitzacker

Sonntag, 8. November, 17 Uhr
Kunsthaus Salzwedel

Eintritt: Hutkasse

Eingeladen sind alle, die sich auf dieses besondere musikalische Werk und seine Auseinandersetzung mit Leben, Verlust und Trauer einlassen möchten.

9. Besondere Gottesdienste

Ob für Familien, Motorradbegeisterte, Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen oder alle, die Kirche einmal in einem anderen Rahmen erleben möchten: Im September gibt es mehrere besondere Gottesdienste und Gottesdienstformate.

Familiengottesdienst in Dannenberg

Im Familiengottesdienst werden biblische Geschichten von Kindern und Jugendlichen vorgespielt. Diesmal geht es um Petrus, einen der Freunde Jesu. Als er mit anderen in einem Boot unterwegs ist und es stürmisch wird, ruft Jesus ihn und Petrus traut sich etwas.

Wann? Sonntag, 6. September, 11 Uhr
Wo? St.-Johannis-Kirche Dannenberg

Kinder und Jugendliche, die bei einem der Familiengottesdienste mitspielen möchten, können sich bei Christine Lankat melden: 0178 54 05 511, lankatchristine@gmail.com

Motorradgottesdienst in Breselenz

„Brems- und Gashand fest in Gottes Hand“ lautet das Motto des Motorradgottesdienstes mit Michael Ketzenberg. Nach dem Gottesdienst geht es gemeinsam auf Rundfahrt, anschließend gibt es einen Imbiss.

Wann? Sonntag, 6. September, 11 Uhr
Wo? St.-Martin-Kirche Breselenz

Church and Snack: „Dankstelle“

Kirche, Begegnung und ein gemeinsamer Snack gehören bei „Church and Snack“ zusammen. Im September steht der Abend unter dem Thema „Dankstelle“.

Wann? Freitag, 18. September, 18 Uhr
Wo? Landeskirchliche Gemeinschaft Lüchow, Seerauer Str. 18

Demenzsensibler Gottesdienst in Lüchow

Menschen mit Demenz erleben ihre Umwelt oft anders. Vertraute Klänge, Gerüche, Geschmäcker oder Berührungen können Erinnerungen wecken und Zugänge schaffen, wenn anderes längst schwerer geworden ist.

Der demenzsensible Gottesdienst möchte Menschen mit Demenz in ihrer Lebenswelt begegnen und zugleich Angehörige und Gemeinde einbeziehen. Im Mittelpunkt steht die Zusage, dass Gottes Liebe und Barmherzigkeit allen Menschen gilt.

Wann? Sonntag, 27. September, 15 Uhr
Wo? Landeskirchliche Gemeinschaft Lüchow, Seerauer Str. 18

Der Gottesdienst findet im Zusammenhang mit der „Woche der Demenz“ statt und lädt Menschen mit Demenz ebenso wie Angehörige und die ganze Gemeinde herzlich ein.

Verantwortlich für den Inhalt:

Dr. Frederik Holst
Kommunikation
Kirchenkreis Lüchow-Dannenberg
An der St. Johanniskirche 1
29439 Lüchow (Wendland)

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